Das Reclam-Haus in der Marbachstraße im Tagesgeschehen
Folgender Bericht war in der Leipziger Volkszeitung zu lesen:
![]() |
Barocker Eckturm als Blickfang im Rosental |
| Auf dem Reclamhaus in Gohlis wurde gestern per Kran ein achteinhalb Meter hoher Eckturm aufgesetzt | |
![]() |
Reclam-Haus in Gohlis wird denkmalgerecht "aufpoliert" |
![]() |
![]() |
![]() |

Die Bildzeitung Leizig widmete am 23.08.2001 dem Reclamhaus einen Artikel:

Leipzigs Gründerzeithäuser, Schatzkammern der Architektur. Das erfuhr jetzt auch Hubertus Conrad-Reclam (62), der bei Renovierungsarbeiten seines Hauses in der Marbachstraße in Gohlis auf ein Kleinod stieß.
Der Ururenkel des Leipziger Verleger-Genies Anton Phillipp Reclam (1807-1896, Erfinder des Taschenbuches): "Unter einer Sperrholzdecke aus DDR-Zeiten entdeckten Bauarbeiter die Reste einer farbigen Stuckdecke."
Ein Kunstwerk! Der Bauherr: "Vor 100 Jahren ließ mein Urgroßvater Hans Heinrich (1840-1920), Königlich Sächsischer Kommerzienrat und Sohn von Anton Phillipp, diese Decke des Eckzimmers mit Stuck ausstatten.Dabei wurde eine damals neue Erfindung integriert: elektrische Glühlampen. Eigens dazu wurde im Kutscherhaus ein Gleichstromaggregat aufgestellt."
In liebevoller Kleinarbeit gelang es der Leipziger Stuckateurin Ina Teichmann den noch vorhandenen Stuck zu ergänzen. Reclam: "Selbstverständlich funktionieren auch die Lampen wieder. Ich bin mal gespannt, was der Denkmalschutz sagt, die wissen nämlich noch gar nichts davon."
